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Der Himmel über der Watt’n Insel kennt keine halben Sachen. Das Drachenfest in Büsum, inzwischen zum 12. Mal ausgetragen, ist längst mehr als ein Termin im Kalender. Es ist ein Treffpunkt. Für 40 Drachenflieger aus Deutschland, Dänemark, Österreich und Uganda. Für rund 10.000 Besucher. Und für alle, die wissen, dass der Wind immer das letzte Wort hat. Im vergangenen Jahr war er kaum da. In diesem Jahr war alles anders.
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The sky above the Watt’n Island does not do things halfway. |

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Samstag: Sonntag: Und doch war die Insel nicht still. Im Gegenteil. Der Wind selbst wurde zur Kulisse – hörbar, spürbar, allgegenwärtig. Ein Drachenfest ohne Drachen, aber nicht ohne Atmosphäre. Montag:
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Saturday: |


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Und trotzdem: Dieses Fest lebt nicht allein vom Wind. Es ist das, was am Boden passiert. Kinder, die gespannt nach oben blicken, wenn beim traditionellen Bonbon-Abwurf nicht nur Süßigkeiten, sondern auch Ostereier und Plüschtiere vom Himmel fallen. Was einst klein begann, ist gewachsen. Nicht nur in Größe, sondern im Gefühl. Organisiert von der Stadt Büsum, getragen mit außergewöhnlichem Einsatz von Sven Gross, Line Rehse und Tobi Gefe, entsteht hier Jahr für Jahr etwas, das sich nicht inszenieren lässt Echte Gemeinschaft. |
And still, this festival is not defined by the wind alone. |


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Vielleicht liegt genau darin die Stärke dieses Drachenfestes: Oder, wie Sven Gross es sagt:
Der Wind war stark. Aber genau darin lag die Geschichte dieses Osterwochenendes. Eine Geschichte von Kontrolle und Kontrollverlust. |
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